Hessische Landesfeuerwehrschule wirkt im Krisenstab der Landesregierung mit

Kassel/Wiesbaden. Der Krisenstab der Landesregierung ist bei Katastrophen und Großschadenslagen von landesweiter Bedeutung und ist seit Dezember 2005 die Spitze des Krisenmanagements in Hessen. Die Corona-Pandemie ist so eine Gefährdungslage von landesweiter Bedeutung, sodass der Innenminister mit Zustimmung des Ministerpräsidenten am 17.03.2020 den Krisenstab der Landesregierung einberufen hat.

Als Beamtinnen und Beamten des Landes Hessen, sind die Lehrkräfte der HLFS Experten auf ihren Fachgebieten, wie z.B. Katastrophenschutz, Vorbeugendem Brandschutz und GABC. An der Schule sind sie für die Ausbildung der Feuerwehrangehörigen der Berufs-, Werk- und Freiwilligen Feuerwehren verantwortlich. Sie bereiten die Führungskräfte auf den Not- und Katastrophenfall vor. Ein hervorragendes Rüstzeug um auch im Realfall tätig zu werden.

Zurzeit sind zwei Teams á 10 Beamtinnen und Beamten für den Krisenstab tätig. In zwei Schichten arbeiten Sie in der Informations- und Kommunikations-Zentrale (IuK-Zentrale) und im Einsatzmanagement des Krisenstabs mit.

Im Krisenstab laufen alle Informationen zur Corona-Pandemie ein. Eingehende Daten (E-Mails, Telefonanrufe oder Funksprüche) werden von den Beamtinnen und Beamten bearbeitet, aufbereitet und als Grundlage für weitere Maßnahmen oder zur Abarbeitung von Sachverhalten in den Entscheidungsprozess eingebracht. Dabei bringen sie ihr Fachwissen und ihre Einschätzungen ebenfalls in den Prozess mit ein.

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